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Negativ, sarkastisch, hoffnungsvoll. Geschichten von mir, meinen Reisen und meinem Weg in die Selbstständigkeit

It’s all about nature (and a little roadtrip) – Khao Sok Part 1

Etwa 80 km nord-östlich von Khao Lak befindet sich der Nationalpark Khao Sok (für mehr Infos dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Khao_Sok oder http://www.khaosok.com/)…eines der Ausflugsziele der Region.
Zum Nationalpark selbst kann ich eigentlich gar nicht soviel sagen. Aber im Khao Sok Nationalpark befindet sich der Cheow Larn See (für mehr allgemeine Infos dazu:http://de.wikipedia.org/wiki/Chiao-Lan-See), der auf jeden Fall einen (am besten mit Übernachtung) Ausflug wert ist. Auch wenn es vom Eingang des Khao Sok Parks bis zum Damm des Stausees nochmal ca. 60 km sind. Und das ist mit und auf dem Roller schon ne ganz ordentliche Reise (vor allem wenn eben dieser irgendwann schlapp macht, aber dazu später mehr)…die sich aber auf jeden Fall lohnt. Selten habe ich mich so „im Urlaub“ gefühlt wie an diesen 2 Tagen, die wir dort verbracht haben. Natur, Natur und nochmals Natur sowie Ruhe, Ruhe und Ruhe. 
In all der Zeit die ich hier bin war es nur einmal möglich 2 Tage am Stück frei zu haben. Und diese waren sofort geblockt für den Trip nach Khao Sok bzw. zum lake. Nach unzähligen hin und her Überlegungen ob wir mit dem Bus fahren sollen, uns hinfahren lassen sollen, ein Auto mieten sollen oder sogar selbst mit dem Motorbike fahren sollen, fiel die Wahl auf das Anmieten eines Autos. Schön gedacht und gut geplant, aber, amazing Thailand, natürlich hatten wir am Morgen an dem wir starten wollten kein Auto zur Verfügung. Nun ja…dann eben doch mit dem Motorbike (140 km!!!!).
Auch wenn das lange Sitzen auf dem Roller wenig entspannend war, ist es doch eine wunderschöne Tour durch die Landschaft Phang Ngas und Surat Thanis….von der ich irgendwie leider schon wieder keine Bilder gemacht habe.
Nach etwa 3 Stunden mit Pause haben wir dann auch (fast ohne uns zu verfahren) den Ratchprabha Damm gefunden, an dem die Longtail Boote ablegen, die den See befahren für eine Tour oder Gäste zu den Übernachtungsmöglichkeiten auf dem See in Rafting-Häusschen bringen:

Unser Bootsfahrer, der gleichzeitig auch unser Guide ist und für die nächsten 24 Stunden unser mehr oder weniger treuer Begleiter sein wird, schmeisst sein Boot an und schon geht es los.

Erstmal über den See mit wunderschönen Kalksteinfelsen, der Beobachtung Affen (sehr schwer zu sehen und zu erkennen in den Bäumen), Wind im Haar und der ersten Entspannungsphase:

Hin zu unserer Rafting House Anlage:

Ein Raft House ist ein schwimmendes Häusschen (ich weiß, das ist eigentlich ziemlich selbsterklärend), welches es eher in der Luxusausführung (d.h. etwas fester gewebt und mit Holzboden und Glasfenstern, aber dennoch ohne fließend Wasser oder sonstigen Komfort) oder in der Basis-Ausführung (Bambus-Hütte) gibt:

Überraschenderweise gibt es hier auch keine Moskitos (für die, die sich wundern wo das Moskito-Netz ist) und ich habe in dieser Nacht so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr. Auf dem Wasser, mit angenehmen Temperaturen, absoluter Stille und einer sanften Brise durch die Bambusritzen…Erholung pur!
Auch wenn der Weg zum WC etwas beschwerlich war:
 
und die ca. 20 Häusschen und das drumherum nicht sehr vertrauenserweckend aussehen:

Das Essen war lecker und reichhaltig, unser Bamboo-Raft und Höhlentrip interessant, das schwimmen im See entspannend und der Sonnenaufgang sowie die Wahnsinnslandschaft beeindruckend….und nicht mal die Panne auf dem Rückweg konnte die Stimmung trüben…aber dazu im zweiten Teil mehr 🙂

Jenny • 16. März 2013


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