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Negativ, sarkastisch, hoffnungsvoll. Geschichten von mir, meinen Reisen und meinem Weg in die Selbstständigkeit

It’s all about nature (and a little roadtrip) – Khao Sok Part 2

Nachdem wir also erstmal kurz unser Raft House bezogen hatten, ging es auch schon los zu unserem „Ausflug“. Der bestand zuallererst darin, mit unserem netten (kaum englisch sprechenden) Guide und seinem laut-knatternden Boat nochmals eine halb/dreiviertel Stunde (oder länger) über den See zu fahren (von 1 nach A):

um die atemberaubende Landschaft zu genießen.
Ziel war die Coral Cave. Um dorthin zu gelangen mussten wir erst noch eine halbe Stunde durch den Urwald trekken (wo wir Affen beobachten konnten) und dann mit einem Bambusfloß über einen Fluß (oder kleinen Nebenarm des Sees?!?) queren:

Coral Cave ist eine ziemlich coole Tropfsteinhöhle, von der ich allerdings keine Bilder gemacht hab, da man die Atmosphäre sowieso nicht auf einem Foto einfangen kann. Dafür gibt es Bilder vom Ausblick aus der Höhle sowie unserem Guide mit seiner äußerst coolen Lampenkonstruktion. Diese beinhaltet eine irgendwie halb-offene, um den Körper hängende Batterie, an die mit 2 äußerst fragwürdigen Kabeln eine Neonleuchtröhre geklemmt wird:

Auf dem Rückweg von unserem Höhlenausflug gab es dann noch schwimmen im See (Badewannen-Temperatur und endlich mal kein Salzwasser!), das obligatorische Feierabendbier und ein reichhaltiges Abendessen mit all-you-can-eat refill:

Am nächsten Morgen sind wir noch vor dem Sonnenaufgang aufgestanden, haben uns eins der zur freien Verfügung stehenden Kanus genommen und sind auf den See rausgepaddelt um den Sonnenaufgang zu genießen, den Geräuschen der Natur zu lauschen (total kitschig, ich weiß 😉 ) und einfach die Stille und Natur zu genießen.

 

Den Rest des Vormittags haben wir einfach nur vor unserem Raft House relaxt, sind im See geschwommen und haben das reichhaltige Mittagessen genoßen. Anschließend ging es mit dem Longtail-Boot und unserem treuen Guide (der sich beim Essen auch immer fleißig erkundigt hat ob wir noch genug zu essen haben oder nochmal nachgefüllt werden soll) zurück zum Damm.
Nachdem uns unser Guide (vielleicht auf unsere großzügige Trinkgeldgabe hin?!?) noch mit zwei gekühlten Eistee bei uns bedankt hat, haben wir uns auf unsere Mopeds geschwungen und den Rückweg angetreten. Damit fingen die Probleme dann auch an.
Bereits auf dem Hinweg hat mein Moped rumgemuckt und ist ständig einfach so ausgegangen, sobald ich meine Hand vom Gas genommen hab. Ich alter Experte habe natürlich vermutet das das Standgas zu gering eingestellt ist und somit in der ersten Strassenwerkstatt das Standgas einstellen lassen. Diesen Service gabs sogar ganz umsonst 🙂

 
Ich war super happy denn mein Moped ist wieder gelaufen wie ein Weltmeister! Leider nicht für lange. Etwa 60 km vor Khao Lak (wir waren zum Glück grad an einer kleinen Ansiedlung vorbei) macht es ein reissendes Geräusch und irgendein Riemen im Motor ist gerissen. Das heisst ich konnte zwar noch Gas geben, aber das hat sich leider nicht auf das Moped übertragen und es ging einfach gar nichts mehr. Wer liebt, der schiebt…und so sind wir zurück zu der kleinen Ansiedlung und haben den dort rumsitzenden Thais mit Händen und Füßen versucht das Problem zu erklären…was auch so gut funktioniert hat als das die Antwort war das die das leider nicht reparieren können und wir zurück in die nächst größere Stadt müssen. Dazu hatten wir aber keine Lust und somit habe ich Bobby angerufen, damit sie uns und unsere Mopeds abholt…zum Glück gibt es Bobby! Die Wartezeit haben wir uns dort mit den Thais (die uns auch gleich Kaffee und komische Kau-Blätter angeboten haben) sitzend vertrieben und wie man sieht hat das Ganze meiner Laune auch keinen Abbruch getan:
 

Nachdem etwa eine Stunde später Bobby und Kaeng mit dem Pickup da waren, hat sich gezeigt, das die Panne letztlich sogar Glück im Unglück war, denn sobald wir im Auto saßen hat der Himmel seine Schleusen geöffnet und das Mega-Unwetter ging los….während wir im Trockenen saßen…mit dem Moped wären wir sicher noch naß geworden und nicht rechtzeitig daheim gewesen.

Fazit: Toller Ausflug, toller Nationalpark….das Leben ist schön!

Jenny • 17. März 2013


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